Kollegiale Fallberatung

Wie läuft eine kollegiale Fallberatung ab:

Die Rollenverteilung sowie die Reflektionsschritte im Reflecting-Team sind zeitlich und formal strikt gegliedert, was einen kontinuierlichen Reflexionsprozess sicherstellt. Die Teilnehmer der Kollegialen Beratung müssen nicht unbedingt aus dem selben Team stammen. ‘Kollegial’ in diesem Zusammenhang bedeutet, dass zwischen den Mitgliedern keine hierarchischen Unterschiede bestehen. Alle Beteiligten handeln nicht auf Anweisung eines Vorgesetzten, sondern freiwillig und eigenverantwortlich.

Argumente für eine kollegiale Fallberatung:

Die kollegiale Beratung ist eine komplexe und zugleich einfache Personalentwicklungsmaßnahme. Sie dient

  • der Verbesserung der Interaktions- und Kommunikationsfähigkeiten
  • der Teilnehmer,
  • der Qualifizierung der Beratungskompetenzen der Teilnehmer,
  • der Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung.

Für die Teilnehmer der kollegialen Beratung bietet sie:

  • Einen großen bunten Strauß an Ideen für die Praxis sowie neue Perspektiven für eingefahrene Handlungsmuster,
  • Reflexion des Führungs- und Arbeitsstils,
  • Anteilnahme, Unterstützung und Erleichterung in schwierigen Situationen,
  • Verbesserung des Umgangs mit Kunden und Mitarbeitern,
  • Austausch über die Arbeitsbereiche der Kollegen,
  • Verbesserung des Teamzusammenhalts.

Für die Organisation bietet sie:

  • Steigerung der Qualität der Arbeit und bessere Arbeitsleistungen,
  • kostengünstige Personalentwicklung,
  • qualifiziertere und zufriedene Mitarbeiter,
  • Ausbau einer gegenseitigen Unterstützungskultur.